
Wer Spass und Interesse am Ruhrpott-Deutsch hat, wird hier und hier fündig. Diese Websites beschreiben die Eigenarten der Spache im Ruhrgebiet sehr treffend und unterhaltsam – einfach lesenswert.
Wenn einer Maläste mit de Sprache haben sollte, kein Problem, is ganz einfach: im Pott sachste „du” zu de Leute. Nur anders als woanders: wenne bei uns zu einem „du” sachs, dann brauchse gar nich sagen, dasse „du” sachst um „du” zu sagen. Hasse gaa nich nötig. Bei uns tusse „du” einfach ohne „du” sagen.
Abba bei Zugereisten un Besuchern gibbet immer wieder Missverständnisse mit uns Einheimische. Vieles, wat sich aus unserem Mund bedrohlich oder gar gefährlich anhört, isset gaa nich. Nu gut, manchmal hört sich dat vielleicht wirklich wie ne Beleidigung an. Dabei sin wir gradlinig, tolerant und vor allen Dingen kreativ, wat Ausdrücke angeht. Wir ham zwar dieselben Wörter wie die anderen auch, nur machen wir nich so viel Brimborium drumrum: wir benutzen den Wer-Fall und den Wen-Fall, dat langt. Wir halten eben nix von Verschwendung, auch nich bei Wörters.


einfaches Deutsch hat noch jeder verstanden.
Lieber so, als das Neudeutsche, was laufend zu uns rüberschwappt oder was sich die heutige Jugend alles so für Wörter ausdenkt