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Hurra – mein neues Handy ist da

Das Motorola Motofon F3 – ein Handy für Puristen. Es macht optisch viel her: schwarzes Gehäuse (117 x 47 x 9 mm), flache Tastatur und ein E-Paper-Display – schön kompakt und mit 70 Gramm sehr leicht. Und auch das Handbuch – ein Faltblatt im Format DIN A7 mit nur 14 Seiten – ist puristisch hoch drei.

Das Handy hat nur zwei GSM-Frequenzbänder (das reicht für Europa aus) und verzichtet auf alle überflüssigen Funktionen wie Kamera, MP3-Player, Kalender, Terminplaner oder Spiele. Das E-Paper-ähnliche elektrophoretische schwarzweiße zweizeilige Display ähnelt der alten Leuchtziffertechnik alter Radiowecker und ist auch bei starkem direktem Sonnenlicht sehr gut ablesbar. Sieben voreingestellte Klingeltöne reichen vollkommen aus und die Lautstärke lässt sich in acht Schritten verändern, auf der niedrigsten Stufe ist nur der Vibrationsalarm aktiv, in der höchsten ist der Rufton auch in lauter Umgebung nicht zu überhören.

Im Telefonbuch (maximal 500 Einträge) kann man nur Name und Nummer eingeben. Ab und zu mal eine SMS – kein Problem, nur ohne T9. Man muss sich also zu jedem Buchstaben durchklicken. Das Display zeigt auch nur ein Wort auf einmal an und man muss beim Lesen Wort für Wort durchscrollen – back to the Roots. Alles im Allem, ein Designer-Handy, das mehr hergibt, als es kostet. Ich bin begeistert von diesem Design für Puristen.

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