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1er-WG.de

Herzlichen Glückwunsch Zille

15 Jahre ist eine lange Zeit und das muss gefeiert werden, mit allem drum und dran – Zille 1, Zille 2 und KaP – immer wieder ein Ort interessanter Begegnungen, intellektuellen Gesprächen und fröhlichem Miteinander.

Ich freue mich auf einen feuchtfröhlichen Abend mit Live-Musik und kühlen Getränken.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Deutschland ist wieder zweigeteilt

In Deutschland gibt es Arme und Reiche, Dicke und Dünne, Alte und Junge, Ossis und Wessis, Blogger und Journalisten, Hartz4-Empfänger und Manager, Kreditnehmer und Aktionäre, Bürger und Politiker, ÖPNV und Luxuskarosse, Restaurants und Kneipen, sowie neuerdings auch Raucher und Nichtraucher – den Herren und Damen der Parlamente sei Dank.

Ich lese schon zukünftige Schlagzeilen in den Medien:

Blitzeis in Deutschland – überall fluchende Wirte mit Eisschabern in der Hand, die vor ihrer Kneipe die Raucher freikratzen mussten.

oder diese Meldung:

Wo sind die Massen von Nichtrauchern, die in die Kneipen stürmen, die jetzt rauchfrei geworden sind?

Und jetzt habe ich noch eine große Bitte an alle Nichtraucher: Geht bitte alle regelmäßig in meine kleine Eckkneipe, damit sie nicht Pleite macht, bevor ich im Sommer wieder aus meiner 1er-WG heraus krieche, um vor dieser Kneipe ein leckeres Bier zu trinken.

Das Nichtraucher Schutzgesetz in NRW

Vorweg möchte ich betonen, dass ich (Raucher) den Wunsch der Nichtraucher nach Unversehrtheit achte und akzeptiere. Rauchen und auch Passivrauchen ist gesundheitsschädlich. Das Miteinander dieser beiden Gruppen sollte meines Erachtens durch gegenseitigen Respekt geprägt und nicht durch ein kompliziertes Gesetz geregelt werden.

Nach dem Studium diverser Berichte und Paragraphen, frage ich mich, was das alles soll und wie dieses Gesetz im ganz normalen Leben umgesetzt werden soll. Meine Recherchen haben nachfolgenden Sachverhalt, den wohl nur die wenigsten Leute verstehen, ergeben.

Das Rauchverbot gilt ab dem 1. Januar 2008 in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden, außer in Raumen, die ausschließlich der privaten Nutzung vorbehalten sind.

Rauchen in der eigenen Wohnung, am offenen Fenster oder auf dem Balkon ist erlaubt. Nachbarn, die durch aufsteigenden Rauch aus dem Fenster oder vom Balkon belästigt werden, können dagegen nicht angehen. Jedoch kann im gemeinsamen Treppenhaus bzw. Hausflur das Rauchen untersagt werden. Bei Abschluss des Mietvertrages muss ein Mieter nicht angeben, dass er Raucher ist. Selbst wenn der Mieter beim Einzug in die Wohnung Nichtraucher war und später wieder zum Raucher wird, berechtigt das den Vermieter nicht zu einer Anfechtung des Mietvertrages.

Zu den öffentlichen Gebäuden, in denen das Rauchen untersagt ist, gehören z. B. Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen, Studentenwohnheime, Schulen, Bildungseinrichtungen, Sporthallen, Museen, Theater, Flughafengebäude usw. Das Rauchverbot gilt jedoch nicht in geschlossenen psychiatrischen Einrichtungen und Justizvollzugsanstalten.

Ab dem 1. Juli 2008 gilt auch in Schank- und Speisewirtschaften ein Rauchverbot, unabhängig von der Größe und Anzahl der Räume mit der Ausnahme, dass bei einer ausreichenden Anzahl von Räumen Raucherräume eingerichtet werden können. Eine weitere Ausnahme bilden geschlossene Gesellschaften.

Des Weiteren darf in vorübergehend aufgestellten Festzelten sowie bei regelmäßig wiederkehrenden, regional typischen und zeitlich begrenzten Brauchtums-Veranstaltungen geraucht werden. Ob weiterhin in Biergärten geraucht werden darf, konnte ich in dem Gesetzestext nicht herauslesen.

Orte, für die ein Rauchverbot besteht, sind deutlich sichtbar im Eingangsbereich mit dem Warnzeichen „Rauchen verboten” kenntlich zu machen.

Für die Einhaltung des Rauchverbotes ist der „Hausherr” verantwortlich. In Restaurants und Kneipen trägt der Wirt die Verantwortung für die Einhaltung des Rauchverbots. Er hat bei Beschwerden die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um Rauchverbot einzuhalten. So kann bei Zuwiderhandlung nicht nur der ertappte Raucher, sondern auch der Wirt, der nicht einschreitet, mit einem Bußgeld belegt werden. Die weitere Kontrolle des Rauchverbots obliegt den Ordnungsämtern und, wenn diese nicht mehr besetzt sind, der Polizei. Man sollte aber tunlichst vermeiden, wenn jemand verbotener Weise in der Kneipe raucht und der Wirt nicht eingreift, die „110” zu wählen. Die Polizei hat wahrscheinlich Wichtigeres zu tun, als in diesem Fall die Vertretung für das Ordnungsamt zu übernehmen.

Zum Lesen des kompletten Gesetzes zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes in Nordrhein-Westfalen bitte hier klicken.

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick

Januar: Große Ereignisse kündigen sich an, meine berufliche Karriere schreitet zum absoluten Höhepunkt – dem letzten Arbeitstag. Nebenbei habe ich mir einen neuen Power-Desktop-PC angeschafft.
Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass die Co-Autorin „Ullige” dieses Blogs einen runden Geburtstag feiern durfte.

Februar: Meine kleine 1er-WG muss nun an meine geänderte Lebensweise angepasst werden. Für diese Umgestaltung besorge ich mir eine neue Wohnwand, einen neuen Schreibtisch und eine neue Eßtisch-Kombination.

März: Der Umbau meiner Wohnküche wird nur durch gelegentliche Besuche im Biergarten meines Vertrauens unterbrochen. Doch jetzt ist alles fertig, die Möbel sind zusammengebaut und die Technik ist sauber verkabelt und untergebracht – alles nach dem Motto „altersgerechtes wohnen” „Mensch und Technik”.

April: Der Sommer hält Einzug am linken Niederrhein und so genieße ich die freie Zeit und das schöne Wetter. Nach über 43 Arbeitsjahren habe ich auch so einen Dauerurlaub verdient.

Mai: Wie jedes Jahr so ist auch dieses Jahr eine „Vatertagstour” angesagt. Es geht mit mehreren Kumpel auf die schäl Sick andere Rheinseite zum Innenhafen. So gestärkt kann das Renovieren der Ferienwohnung beginnen – Tapeten abreißen, Wände spachteln, Decke und Wände tapezieren und Teppichboden verlegen dauern bis in den Juni hinein.

Juni: Als „Wahl-Bergheimer” ist es für mich eine schöne Sache, das Folkfest in Duisburg-Bergheim zu besuchen. Auch dieses Mal war die Veranstaltung, die immer am Samstag nach Pfingsten stattfindet, ein voller Erfolg.
Mein Zweit-Rechner – ein Aldi-PC – ist mir mittlerweile zu lahm, kurzerhand habe ich ihn gegen ein neues Subnotebook getauscht.

Juli: Mein Geburtstag fällt ausgerechnet auf das Wochenende, an dem die SPD im Volkspark Rheinhausen ihr jährliches Parkfest feiert. Leider ist das Ganze am Sonntag wegen Dauerregen buchstäblich ins Wasser gefallen.

August: Wo jetzt die Ferienwohnung so toll renoviert ist, kommt als „i-Tüpfelchen” noch eine neue Stollenwand in den Wohnraum. Also ran an die 58 kartonverpackten Einzelteile und alles sauber zusammengebaut.

September: Wer auch bloggt, kennt das – Werbung ist alles. Und diesem Monat habe ich mir für mein anderes Blog die passenden T-Shirts bestellt.

Oktober: Mein DSL-Modem/Router ist abgekackt. Kurz entschlossen musste ich deshalb Ersatz besorgen und nebenbei habe ich dann auch noch eine dicke externe Festplatte gekauft. Wer verlässt schon den Media-Markt mit nur einem Teil.

November: In diesem Monat beginnen meine Weihnachtsvorbereitungen – meine kleine 1er-WG schreit nach Weihnachtsputz und um keinen Stress zu bekommen besorge ich schon mal alle Weihnachtsgeschenke.

Dezember: Wie schnell doch so ein Jahr sich wieder dem Ende neigt. Mein Polo muss zur Inspektion. Das ist eine gute Gelegenheit, gleichzeitig die Feinstaub-Plakette zu besorgen und mit dem Bus zum Duisburger Weihnachtsmarkt zu fahren.
Die Weihnachtstage verliefen ruhig und besinnlich und für nächstes Frühjahr sind die T-Shirts für dieses Blog auch schon geordert.

Fazit: Das Jahr 2007 war also ein recht erfolgreiches Jahr. Möge es 2008 so weiter gehen. Mein ganz besonderer Dank zum Jahresende gilt den ebenfalls bloggenden Menschen Oldman, Dandu, Stefan und Thomas, wobei die Reihenfolge der Nennung keine Wertung bedeutet.

Duisburg und Rheinhausen in der WDR-Mediathek [1]

Bei meinen Recherchen über meine Heimat – dem Niederrhein – bin ich auf die Plattform WDR-Mediathek gestoßen. Dort werden Hörfunk- und Fernsehbeiträge aus der Region angeboten. Ab heute werde ich loser Folge über interessante Beiträge dieser Plattform aus meiner (Wahl-)Heimat Duisburg-Rheinhausen und dem Niederrhein berichten.

Die Kleingarten-Anlage Stadtmitte ist 75 Jahre alt geworden
Der Beitrag „My home is my garden” von Julius Hölscher berichtet über das friedvolle Leben und Miteinander in einer Schrebergartenanlage.

Den Eckneipen gehen die Kunden aus
Dieser Beitrag „Immer weniger Eckkneipen” von Jörg Brücher beleuchtet den Überlebenskampf der sogenannten Einraumgaststätten am Beispiel einer kleinen gemütlichen Eckkneipe in Duisburg-Rheinhausen.

Kult-Objekt Schimmi-Jacke
Und noch ein Beitrag, diesmal nicht aus Rheinhausen, sondern aus ganz Duisburg. Schimanski und Duisburg – irgendwie eng miteinander verbunden. Die „Schimmi-Jacke geht ins Museum”, ist ein Beitrag von Michael Jung über das Duisburger Stadtmuseum, dass die Schimanski-Jacke jetzt einem breiten Publikum zeigt.